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Prüfungen zu "Materialcharakterisierung"

Materialidentifikation von Folienwerkstoffen, Kunststoffverpackungsmaterialien und Verbundfolien oder sonstigen Kunststoffproben

Hier finden sie Einzelmethoden und sinnvolle Methodenkombinationen zur Identifizierung der Materialien und des Aufbaus von Kunststoffverpackungsmaterialien, Folien, Verbundmaterialien, Fehlstellen (z. B. Stippen, Fischaugen etc.), Verunreinigungen, etc. Ermittelt werden können z. B. Anzahl der Schichten und Schichtdickenverteilungen von mehrschichtigen Gebilden, die Werkstoffart und, wenn erforderlich, durch ergänzende Analysen Füllstoffe bzw. Addittive. Die Untersuchungstiefe (1. Stufe z. B. PE, 2. Stufe PE- LLD Typ Buten) und damit der Kostenaufwand kann dabei entsprechend der Erfordernisse angepasst werden.


Mikrotomschnittbilder/ Querschnittsdarstellung
Querschnittsdarstellung von Folien, Formteilen, Siegelnähten, etc. einschließlich Bemaßung sichtbarer Schichten im Auflicht- oder Durchlichtmikroskop (akkreditierte Prüfung)


Infrarot (IR)-Spektroskopie
Identifizierung von Materialien, Kontaminationen, Additive, Lacken, Klebstoffen etc. mit verschiedenen Aufnahmetechniken je nach Probe und Aufgabenstellung


DSC/ Thermoanalyse: Schmelz- und Kristallisationsverhalten
DSC- Messung (Differential Scanning Calorimetry) zur Bestimmung von des Kristallitschmelpunkte Tpm und der Schmelzenthalpie delta H (weitere Kennwerte, wie z. B. Kristallisationstemperatur Tc, je nach Material auf Anfrage) anhand von zwei Heizläufen.


Folienaufbau/ Werkstoffcharakterisierung/ Materialanalyse- Analysenpaket zum Festpreis
Qualitative Charakterisierung von Folien, Laminaten und Kunststoffprodukten hinsichtlich Schichtaufbau und Werkstoffeinsatz, ausgenommen sind Kleber, Haftvermittler, anorganische Beschichtungen wie z.B. Metallisierungen. Methoden: DSC- Screening (-20 -300°C/ 2 Heizläufe) des Gesamtmaterials wie erhalten, Mikrotomschnittbild zur Ermittlung und Darstellung sichtbarer Schichten und Schichtdicken, Bestimmung der Werkstoffklasse der Einzelschichten mit FTIR- Spektroskopie. Ergänzende Detailanalysen können nach Absprache durchgeführt werden.


Aschegehalt von Kunststoffen
Gavimetrische Bestimmung zur Untersuchung von Folien, Granulaten etc. auf Anteile von anorganischen Füllstoffen, Pigmenten, Antiblockmitteln usw. Der Kreideanteil von Weißpigmenten kann aus dem Gewichtsverlust durch Carbonatabspaltung bei zweistufiger Glühung 600/ 950 °C errechnet werden. Weitere analytische Untersuchungen der Aschezusammensetzung auf Anfrage möglich.


Mikroskopische Untersuchungen mit Lichtmikroskopie inkl. Fotodokumentation
Mikroskopische Untersuchungen an jeglichen Proben, Abrechung erfolgt nach Zeitaufwand


Feuchtegehalt/ Wassergehalt (Restfeuchte)
Die Wahl der geeigneten Methode richtet sich im Wesentlichen nach dem zu erwartenden Feuchtegehalt. Höhere Wassergehalte lassen sich gut mit der Trockenschrankmethode gravimetrisch bestimmen. Bei geringeren zu erwartenden Wasseranteilen sollte man die für Wasser selektive Karl- Fischer Titration wählen, da Fehlmessungen, z.B. bedingt durch die Miterfassung andere flüchtiger Bestandteile, ausgeschlossen werden können. Die Karl- Fischer Methode ist allerdings nicht zur Bestimmuing höherer Wassergehalte vorgesehen.


Gleitmittelbestimmung in Polyolefinen, ESA (Erucasäureamid) und ÖSA (Ölsäureamid) qualitativ und quantitativ
Gleitmittel auf Basis von Fettsäureamiden, wie z.B. Erucasäureamid und Ölsäureamid, gehören zu den meist verwendeten Additiven, insbesondere in Polyethylen- und Polypropylenfolien. Analyse mittels GC- MS nach Lösemittelextraktion, Nachweisgrenze ESA 220, ÖSA 120 ppm, niedrigere Grenzen und andere Materialien auf Nachfrage.


OIT Oxydationsstabilität als Oxydationsinduktionszeit oder Oxydationsinduktionstemperatur über DSC
ISO 11357-6 Oxidationsstabilität; dynamisch (Oxydationsinduktionstemperatur OIT) oder isotherm (Oxydationsinduktionszeit OIT) mittels Diffential Scanning Calorimetry DSC. Bei der isothermen Methode wird die Probe unter Stickstoffatmosphäre auf eine definierte Temperatur erhitzt, dann auf Sauerstoff- oder Luftatmosphäre umgeschaltet und die Zeit bis zum Begin der Oxydation gemessen. Bei der dynamischen Prüfung wird die Probe unter Sauerstoff- oder Luftatmosphäre mit konstanter Heizrate bis zur Oxydation erhitzt. Gemessen wird die Temperatur, bei der die Oxydation beginnt.


TGA-Analyse (Thermo- Gravimetrie)
TGA-Analyse (Thermo- Gravimetrie) zur Bestimmung des Anteils anorganischer Füllstoffe und Additive wie Kreide, Ruß, Polymerphase einschließlich Standard-Auswertung


Stippen-/ Einschlussanalyse
Bestimmung der Position, Größe und Materialbeschaffenheit von Stippen/ Einschlüssen in Folien oder sonstigen Kunststofferzeugnissen einschließlich Fotodokumentation


Folienaufbau/ Werkstoffcharakterisierung/ Materialanalyse- Ergänzungsanalysen nach Aufwand
Materialaufbau qualitativ und quantitativ, von Folien, Laminaten oder sonstigen Kunststoffartikeln. Zunächst wird unser Prüfanalysenpaket "Folienaufbau/ Werkstoffcharakterisierung- Analysenpaket zum Festpreis" durchgeführt. Im Anschluss erfolgt der weitere Prüfumfang zur gewünschten Informationstiefe nach Absprache. Die Abrechnung erfolgt nach vorheriger Abschätzung des Aufwandes zum vereinbarten Festpreis.


DSC/ Thermoanalyse: Bestimmung der Glasübergangstemperatur
Im Bereich der Glasübergangstemperatur kommt es zu einer sprunghaften Änderung der Wärmekapazität cp, was in der Regel mit einer sprunghaften Änderung der physikalischen und technologischen Eigenschaften einher geht. So werden einige Polymere unterhalb der Glasübergangstemperatur plötzlich hart und zerbrechlich (z.B. PP), andere lassen sich bei Überschreitung der Glasübergangstemperatur sehr gut thermoformen (z.B. PET). Die Messung mittels DSC ist elegant, aber nicht an allen Polymeren durchführbar. Lassen sie sich gerne von uns beraten.


Auftragsmenge von Klebstoffen, Lacken, Beschichtungen,Hotmelts, Kaltsiegelmassen
gravimetrische Bestimmung in Anlehnung an FhG Merkblatt 11 Teil 1 Angabe in [g/m²] Hinweis:Die Auftragsmenge von ausgehärteten Reaktionsklebstoffen- oder Lacksystemen (z.B. Polyurethankaschierkleber in Verbundfolien oder Epoxydlackierungen) lässt sich in der Regel nicht bestimmen, da diese Methode die Ablösbarkeit der zu prüfenden Schicht mit einem geeigneten Lösmittel voraussetzt. Wir empfehlen in derartigen Fällen eine orientierende lichtmikroskopische Messung der Kleber- bzw. Lackschichtdicke anhand eines Mikrotomquerschnittes.


Dichte von Kunststoffen
DIN EN ISO 1183-1, von Monofolien, Granulaten, Formteilen etc. aus Polyolefinen, PVC und Polyamid. PET- Proben müssen eine MIndestdicke von 0,3 mm aufweisen, dünne PET- Folien können mit dieser Methode nicht geprüft werden.


Vicat- Erweichungstemperatur (VST)
Wärmeübertragungsmittel: Silikonöl. Probendicke muß 3,0 - 6,4 mm betragen. Aus den thermoplastischen Kunststoffen PE,PP, PA in Folien- oder Granulatform Probekörperherstellung per Schmelzformen möglich.


Schmelzindex (Schmelze- Massefließrate) MFR (MFI)
(Prüfbedingungen nach Anhang B Tabelle B1 z.B. PE: 190°C/ 2,16 kg; PP: 230°C/ 2,16 kg)


VA Gehaltbestimmung in E/VA Copolymeren
Bestimmung durch IR-Spektroskopie in Kombination mit Thermoanalyse-DSC.


Beilsteinprobe
Die Beilsteinprobe wird zum qualitativen Schnellnachweis von Halogenen, üblicherweise dem Chloranteil (Cl) aus PVC oder PVDC- basierten Polymeren, herangezogen. Zur Verifizierung messen wir in der Regel ein Infrarotspektrum des zu bewertenden Materials bzw. der Materiallage.


Festkörpergehalt von Druckfarben, Klebern, Lacken (gravimetrisch)
Von flüssigen Druckfarben, Klebern, Lacken durch gravimetrische Bestimmung