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Prüfungen zu "Konformitätsarbeit"

Prüfung und Bewertung von Lebensmittelverpackungen sowie anderen Lebensmittelkontaktmaterialien

Durchführung der gesetzlich relevanten Untersuchungen wie Migrationsanalysen (global und spezifisch), sensorische Eignung, Rezepturprüfung und Recherche, Bewertung nicht gelisteter Rezepturbestandteile, Erstellung und Bewertung von Konformitätsgutachten (lückenlose Konformitätsdokumentation).


SML (Spezifische- Migrations-Limits)- Analysen von Einzelsubstanzen zur Konformitätsbewertung
Quantitativer Nachweis von SML- Stoffen/ unbewerteten Stoffen mittels GC/MS bzw. HPLC/MS in Lebensmittelsimulanzien oder Lebensmitteln nach Migration bzw. (Rest-) Gehaltsbestimmung im Bedarfsgegenstand.


Gesamtmigration nach Verordnung (EU) Nr. 10/2011 Standardprüfungsbedingungen (OM 1- OM 7)
Verordnung (EU) Nr. 10/2011 (PIM)/ DIN EN 1186 klassische Simulanzien für alle Füllgüter (keine Alternativtests wie Isooctanprüfung): A= Ethanol 10 Vol.-%, B=Essigsäure 3 Gew.-%, C= Ethanol 20 Vol.-%, D1= Ethanol 50 Vol.-%, D2= Pflanzliches Öl, E= Poly(2,6-diphenyl-p-phenylenoxid) (Tenax ®)


Sensorische Prüfung von Verpackungsmaterialien/ Sensorik
Organoleptische Messung des Eigengeruchs von Verpackungsmaterialien sowie des Geschmacks- und/ oder Geruchsübergang von Verpackungsmaterialien auf Simulantien oder Lebensmittel, allgemein auch als "Robinsontest" bekannt.


10 ppb- Screening bzw. NIAS- Screening (Non-Target-Analytik) semiquantitativ
Halbquantitatives Screening auf Vorhandensein von vielen SML- Stoffen oder NIAS (non intentionally added Substances = nicht absichtlich zugesetzte Stoffe) mittels GC/MS in Lebensmittelsimulanz 95% Ethanol oder Poly(2,6-diphenyl-p-phenylenoxid) (Tenax ®, für trockene Füllgüter) nach Migration. Prinzipiell nachweisbar sind Substanzen mit Molmassen von ca 100- 700 Dalton (bzw. ca. 100- 700 g/mol).


Gesamtmigration Schnellverfahren, Alternativsimulantien oder Ersatzprüfungen
Ersatz für Lebensmittelsimulanzien laut VO EU 10/2011: Beim Screening auf Gesamtmigration können Lebensmittelsimulanzien ersetzt werden, sofern, gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die Ersatzlebensmittelsimulanzien die Migration im Vergleich zu den geregelten Lebensmittelsimulanzien überschätzen. Schnelltests erfolgen z.B. mit den Lösemitteln Isooctan (zur Untersuchung von unpolaren Materialien wie z.B. Polyolefinen) oder 95 % Ethanol (zur Untersuchung von polaren Materialien wie z.B. PET) Prüfbedingungen frei konfigurierbar nach DIN EN 1186/ Richtlinie 97/48/EG Altenativsimulantien und Schnelltests mit z.B. Isooctan, 95 % Ethanol


PAA Primäre aromatische Amine photometrisch, Summenmethode
photometrische Summenmethode nach § 64 LFGB Methode L 00.006


Gesamtmigration Sonderprüfungen / frei konfigurierbar
Prüfbedingungen frei konfigurierbar nach DIN EN 1186, klassische Simulanzien für alle Füllgüter (ausgenommen Alternativtests wie z.B. Isooctan- oder 95 Vol.-% Ethanolprüfung): Simulanzien: Wasser, A= Ethanol 10 Vol.-%, B=Essigsäure 3 Gew.-%, C= Ethanol 20 Vol.-%, D1= Ethanol 50 Vol.-%, D2= Pflanzliches Öl, E= Poly(2,6-diphenyl-p-phenylenoxid (Tenax ®) Ersatzprüfungen für OM7 mit Simulanz D2: OM8 und OM9 nach Verordnung (EU) 10/2011


Konformitätsstatus
Der Konformitätsstatus stellt eine zusammenfassende Auswertung der vorliegenden Informationen zur lebensmittelrechtlichen Beurteilung des genannten Bedarfsgegenstandes dar und zeigt noch ggfs. offene Punkte der Konformitätsarbeit auf.


Farblässigkeit von eingefärbten Kunststoffmaterialien
Laut 24. Mitteilung zur Untersuchung von Kunststoffen, Bundesgesundheitsblatt 15 (1972) bestehen "(...) Gegen die Verwendung von Farbmitteln zum Einfärben von Kunststoffen und anderen Polymeren für Bedarfsgegenstände (...) keine Bedenken, sofern die Farmittel (...) beim bestimmungsgemäßen Gebrauch der Bedarfsgegenstände auch nicht in sichtbaren Anteilen auf die Lebensmittel übergehen (...)". Diese Forderung kann mit dem hier verfügbaren Test einfach überprüft werden.


Mineralöle MOSH, POSH und MOAH
Bestimmung von Mineralölkohlenwasserstoffen, MOSH (mineral oil saturated hydrocarbons), POSH (polyolfin oligomeric saturated hydrocarbons) und MOAH (mineral oil aromatic hydrocarbons) in Lebens­mitteln, nach Migration, in Verpackungen oder Untersuchung der Barrierewirkung von Verpackungsmaterialien dagegen.


Restlösemittelbestimmung
DIN EN 13628-2 (industrielles Verfahren), Headspace-Gaschromatografie mit FID, Multimethode, Liste der Lösemittel: Methanol, Ethanol, Iso-Propanol, n-Propanol, Cyclohexan, Aceton, Benzol, Ethylacetat, Methylethylketon (MEK), 1-Methoxy-2-Propanol, Toluol, n-Propylacetat, 1-Ethoxy-2-Propanol, 3-Methoxy-1-Butanol, Isododecan, 1-Methoxy-2-Propyl-acetat, 3-Butoxy-2-Propanol, Diacetonalkohol, Acetylaceton


PAA - Primäre aromatische Amine HPLC-MS/MS, Multimethode
Primäre aromatische Amine, spezifische Analyse mittels HPLC-MS/MS


Schwermetalle / Metalle
Elemente gemäß Verpackungsrichtlinie 94/62/EG (Blei, Cadmium, Chrom gesamt, Quecksilber), gemäß DIN EN 71-3 (Sicherheit von Spielzeug - Teil 3: Migration bestimmter Elemente), EDQM Veröffentlichung: Metals and alloys in food contact materials oder Metalle nach Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 10/2011


Abklatschlagerung (Set-Off) von Druckfarben und Lacken gemäß Verordung (EG) Nr. 2023/2006
Laborlagertest zur Beurteilung der Inerheit bedruckter und lackierter Bedarfsgegenstände im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 2023/ 2006 (GMP), Stoffübergang von Druckfarben- bzw. Lackbestandteilen aus der bedruckten Oberfläche auf die unbedruckte Lebensmittelkontaktseite, z.B. im Rollenwickel, bei gestapelten Hohlkörpern oder Materialstapeln, bei Materialien/ Gegenständen die für den Direktkontakt mit Lebensmitteln vorgesehen sind im Laborversuch.


Mikrobiologische Prüfung
Gesamtkeimzahlbestimmung, Hefen und Schimmelpilze bzw. Enterobakterien


Weichmacher
Multimethode zur Bestimmung von Phthalate, Adipate und Di-(isononyl)-cyclohexan-1,2-dicarboxylat (DiNCH) mittels GC/MS


Bestimmung der Migrationsprüftemperatur (SML und GM) für Mikrowellenanwendungen
Prüfungen hinsichtlich spezifischer Migration (SML) und Gesamtmigration (GM) an Gegenständen aus Kunststoff, die für die Verwendung in Mikrowellengeräten vorgesehen sind, werden gemäß EN 1186-1 unter den geeigneten Zeit- und Temperaturbedingungen in einem herkömmlichen Ofen durchgeführt. Dazu muß die Temperatur, die unter den ungünstigsten vorhersehbaren Gebrauchsbedingungen an der Schnittstelle von Lebensmittel/Verpackung während der Erhitzung des Füllgutes unter den angebenen Verwendungsbedingungen auftritt, bestimmt werden. Dieses erfolgt unter Verwendung eines kalibrierten Mikowellengerät bei der vorgegebenen Heizleistung.


Organozinnverbindungen
Bestimmung von Organozinnverbindungen (Butylzinn-, Octylzinn-, Hexylzinn- und Triphenylzinn-Kationen) nach Migration mittels Multimethode


Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Gehaltsbestimmung
Substanzliste: Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[g,h,i]peryren, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenz[a,h]anthracen,Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3-c,d]pyren, Naphthalin, Phenanthren, Pyren Mit erweitertem Prüfaufwand zusätzlich: 5-Methylchrysen, Benzo[c]fluoren, Benzo[e]pyren, Benzo[j]fluoranthen, Cyclopenta[c,d]pyren, Dibenzo[a,e]pyren, Dibenzo[a,h]pyren, Dibenzo[a,i]pyren, Dibenzo[a,l]pyren