Unterstützte Normen
Verzeichnis der durch Innoform unterstützte Normen
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Details zur gewählten Norm
| Normentyp: | Hausverfahren |
| Name: | Hausverfahren PV055 |
| Bezeichnung: | 10 ppb Screening von Bedarfsgegenständen mittels GC-MS/FID |
| Akkreditiert: | ja |
| seit: | 21. Oktober 2015 |
| bis: | - |
Zurück zur Liste der NormenPrüfungen dieser Norm
SML (spezifischer Migrationsgrenzwert) Analysen von Einzelsubstanzen zur Konformitätsbewertung
Quantitative Analyse von Stoffen mit Grenzwerten (SML, SML(T), QM, QMA etc.) oder unbewerteten Stoffen mittels Gaschromatographie (z. B. HS-GC, GC/MS), Flüssigchromatographie (z. B. HPLC/MS), Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) in Lebensmittelsimulanzien oder Lebensmitteln nach Migration bzw. (Rest-) Gehaltsbestimmung im Bedarfsgegenstand.
Gesamtmigration nach Verordnung (EU) Nr. 10/2011 Standardprüfungsbedingungen (OM 0 - OM 7)
Verordnung (EU) Nr. 10/2011 (PIM)/ DIN EN 1186 klassische Simulanzien für alle Füllgüter (keine Alternativtests wie Isooctanprüfung):
A = Ethanol 10 Vol.-%, B =Essigsäure 3 Gew.-%, C = Ethanol 20 Vol.-%, D1 = Ethanol 50 Vol.-%, D2= Pflanzliches Öl, E= Poly(2,6-diphenyl-p-phenylenoxid) (Tenax ®)
10 ppb-Screening bzw. NIAS-Screening (Non-Target-Analytik) semiquantitativ
Halbquantitatives Screening auf das Vorhandensein von NIAS (non-intentionally added substances = nicht absichtlich zugesetzte Stoffe) oder einige SML-Substanzen mittels GC-MS/FID nach Migration mit Lebensmittelsimulanz Ethanol 95% bzw. Ethanol 50% für Lebensmitteln mit hydrophilen bzw. lipophilen Eigenschaften oder Simulanz E (Poly(2,6-diphenyl-p-phenylenoxid bzw. Tenax ®) für trockene Lebensmittel. Prinzipiell nachweisbar sind Substanzen mit Molmassen von ca. 100 - 700 Dalton (bzw. ca. 100 - 700 g/mol) mit einer Bestimmungsgrenze von 0,01 mg/kg Lebensmittel(simulanz) (=10 ppb).
Gesamtmigration Sonderprüfungen / frei konfigurierbar
Prüfbedingungen frei konfigurierbar nach DIN EN 1186, klassische Simulanzien für alle Füllgüter (ausgenommen Alternativtests wie z.B. Isooctan- oder 95 Vol.-% Ethanolprüfung):
Simulanzien: Wasser, A = Ethanol 10 Vol.-%, B =Essigsäure 3 Gew.-%, C = Ethanol 20 Vol.-%, D1 = Ethanol 50 Vol.-%, D2 = Pflanzliches Öl, E = Poly (2,6-diphenyl-p-phenylenoxid (Tenax ®)
Ersatzprüfungen für OM7 mit Simulanz D2: OM8 und OM9 nach Verordnung (EU) 10/2011
Gesamtmigration Schnellverfahren, Alternativsimulanzien oder Ersatzprüfungen
Ersatz für Lebensmittelsimulanzien laut VO EU 10/2011: Beim Screening auf Gesamtmigration können Lebensmittelsimulanzien ersetzt werden, sofern, gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die Ersatzlebensmittelsimulanzien die Migration im Vergleich zu den geregelten Lebensmittelsimulanzien überschätzen.
Schnelltests erfolgen z. B. mit den Lösemitteln Isooctan (zur Untersuchung von unpolaren Materialien, wie z. B. Polyolefinen) oder 95 % Ethanol (zur Untersuchung von polaren Materialien, wie z. B. PET).
Prüfbedingungen frei konfigurierbar nach DIN EN 1186/Richtlinie 97/48/EG Alternativsimulanzien und Schnelltests mit z. B. Isooctan, 95 % Ethanol.
GC-MS- Screening (Non-Target-Analytik) semiquantitativ
Das GC-MS (Gaschromatografie gekoppelt mit Massenspektrometrie)- Screening ist eine Methode zur vergleichenden, halbquantitativen Bewertung von flüssigen Proben hinsichtlich der Identität, Reinheit und Vorhandensein von Verunreinigungen. Die mit dieser Methode detektierbaren Substanzen sind, wie bei jeder Methode begrenzt, hier durch deren molaren Masse und Polarität. Mit der Methode können z.B. Lösemittelproben und Oberflächenextrakte auf Lösemittelbasis auf Verunreinigungen untersucht werden. Ein typisches Anwendungsgebiet ist z.B. die Untersuchung von Haftungsproblematiken aus dem Druck-, Kaschier- und Etikettenbereich sowie die Untersuchung von Ablagerungen und Kondensaten aus Produktionsprozessen..
Prinzipiell nachweisbar sind Substanzen mit Molmassen von ca 100- 700 Dalton (bzw. ca. 100- 700 g/mol).
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